Dienstag, 9. Juli 2013

Die anabole Diät - Omelett mit Scampis und Kräutern

Der Sommer ist da und die Hälfte der Menschheit schlemmt, während die andere Hälfte diätet, was Schlemmen nicht unbedingt ausschließen muss, wie mein heutiges Rezept unter Beweis stellt.

Ich habe gestern eine anabole Diät angefangen, weil ein paar Winterpölsterchen einfach nicht weichen wollten! Im Grunde genommen basiert diese Diät auf einem einfachen Konzept: Eiweiß und Fett statt Kohlehydrate! Ich vertraue einfach mal den Berichten, Forumsbeiträgen und Webseiten und teste diese Form der Ernährung für eine Zeitlang und hoffe, meinen leidigen und überflüssigen Pfunden auf diesem Wege "Auf Nimmer-Wiedersehen" sagen zu können.

Tag 1 war eigentlich sehr angenehm, denn satt macht diese Ernährung auf alle Fälle. Die Auswahl ist reichlich und Rezepte sollten für kreative Köpfe kein Problem darstellen! Für die, die es einmal testen wollen...hier ein leckeres Rezept von mir für ein Frühstück oder Mittagessen, je nach Geschmack!

Omelett mit Scampis und Kräutern

 

 


Zutaten:
  • 3 Eier
  • Schnittlauch und Dill
  • Pfeffer und ein wenig Salz
  • Dörrfleisch ca. 50 g
  • 1 Päckchen Scampis (aus der Kühltheke v. Supermarkt oder natürlich frisch)
  • 1 Scheibe Gouda


 Zubereitung:

Etwas Butter in der Pfanne zergehen lassen. Dörrfleisch in kleine Würfel schneiden und in die Pfanne geben. Die Scampis und die gehackten Kräuter hinzufügen und alles ein wenig anbraten. Dann die Eier über das Dörrfleisch und die Scampis geben und mit Pfeffer und ein wenig Salz würzen (vorsichtig salzen, da Dörffleisch bereits Salze enthält). Die Scheibe Gouda zerpflücken und auf dem Eierteig verteilen. Das Omelett stocken lassen und sobald es sich löst, einmal wenden. Noch heiß servieren und verzehren. Gegebenenfalls mit ein wenig Remoulade beschmieren...hatte für mich so einen "wow"-Effekt g*.

Ich persönlich war begeistert und bereits nach einem halben Omelett satt! Sehr zu empfehlen..., wobei natürlich auch Blattspinat und Feta statt Scampis und Dörrfleisch als Omelett-Zugabe genutzt werden dürfen, ohne die "Ketose"* zu gefährden.

Dieses Omelett schmeckt natürlich nicht nur Diätlern...sondern eignet sich besonders für den kleinen Hunger zwischendurch oder als Abendbrot.

Gutes Gelingen...


Was ist eine Ketose?

Die Energiebereitstellung basiert auf Kohlenhydraten. Zuviele Kohlehydrate bewirken, dass die Kohlenhydrate (kurz KH genannt) sich in Fett umwandeln und im Körper eingespeichert werden, das geschieht selbst bei kleinsten Überschüssen an KH.

Diesen Zustand bezeichnet man als "Insulin-Hunger-Spirale".
Der menschliche Körper schüttet Insulin zum Transport der KH aus, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Dieses Insulin verhindert das Verbrennen von Fett für den Stoffwechsel. Des Weiteren ist dieses Hormon dafür verantwortlich, das die aufgenommenen KH in Fett umgewandelt und gespeichert werden.

Das problematische ist, dass mehr Insulin ausgeschüttet wird, als vom Körper benötigt. Das heißt: alle KH werden direkt verarbeitet und es bleibt noch immer ein Rest an Insulin. Es kommt zu "Unterzuckerung", während das übriggebliebene Insulin weiter nach KH sucht, um seinen Job zu machen.
Bemerkbar macht sich dieser Vorgang durch das jedem bekannte Magenknurren - kurz HUNGER genannt.
Also obwohl noch ein Überschuss an KH ins Fettdepots des menschlichen Körpers eingelagert wurde, jedoch durch das noch vorhandene Insulin nicht verbrannt werden konnte, ensteht die "Insulin-Hunger-Spirale".

An dieser Stelle ist die Ketose an der Reihe!

Verzichten wir auf Kohlenhydrate jeglicher Art (enthalten in Mehl, Reis, Kartoffeln, Brot, Nudeln und und und) unterbrechen wir die Hungerspirale.Folge: Unser Körper sucht sich eine andere Energiequelle - unsere leidigen Fett-Vorräte (die wir ja eh loswerden möchten).
Für den Muskelaufbau eine tolle Energiequelle, nur für unser Gehirn leider nicht. Denn das einzige Organ, was kein Fett verwerten kann, ist das menschliche Gehirn. Weil jetzt keine Kohlehydrate mehr vorhanden sind, wird das vorhandene Fett in Ketonkörper umgewandelt - zack...die KETOSE!

Es wird behauptet, dass unser Gehirn auf diese Art sogar besser arbeiten kann als mit dem herkömmlichen Zucker!

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