Samstag, 18. Mai 2013

Salat Nicoise - französische Versuchung als Beilage zu Grillfleisch

Das Grillen war der Fokus für die letzten Beiträge, so auch heute. Und wieder einmal wende ich mich den gesunden Beilagen zu. Dieses Mal führt mich mein Weg nach Frankreich - Land der kulinarischen Raffinessen.

Die Salatfreunde unter euch kennen sicherlich den ein oder anderen Salat aus dem Lieblingsrestaurant. Der einfache italienische Salat, Farmer und Partysalat, Salat Milanese usw. usw., doch die meisten scheitern, trotz guten Geschmacks, an der Zubereitung der Favoriten. Damit das nicht so bleibt, heute das Rezept für Salat Nicoise - besser bekannt unter der Bezeichnung: NIZZA-SALAT, der seine Bezeichnung erstmalig im Jahre 1893 erhielt.

Sind wir einfach mal froh, das unsere Zutaten nicht aus diesem Jahrhundert stammen, sondern von uns frisch eingekauft werden, damit sie als krönende Beilage Hand in Hand mit unserem lecker gegrillten Fleisch oder Fisch den Teller zieren.


Salat Nicoise


Zutaten:
  • 1 Kopfsalat
  • 500 g Tomaten
  • 2 Dosen Sardellenfilets in Öl
  • 350 g Salatgurke
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 Bd. Radieschen
  • 150 g schwarze Oliven (steinlos)
  • 300 g grüne Paprikaschoten
  • 3 hart gekochte Eier
  • Pfeffer, Salz
  • 4 EL heller Weinessig
  • 1 fein gehackte oder gepresste Knoblauchzehe
  • 8 EL Olivenöl
Zubereitung:

Zuerst die Sardellenfilets abtropfen lassen. Kopfsalat waschen, putzen, abtropfen lassen und dann zerpflücken. Die Tomaten bitte waschen, Stielansatz entfernen und achteln. Die Gurke in feine Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden oder hobeln. Paprika vierteln, Trennwände und Samen sowie Stielansätze entfernen und die Schotenstücke anschließend von innen wie außen gut waschen. Radieschen waschen, putzen und in Scheibchen schneiden. Alle Zutaten in einer Salatschüssel gut miteinander vermischen und die Oliven und Sardellenfilet hinzufügen.

Anschließend Eier schälen, achteln und hübsch auf dem Salat anrichten. Für die Marinade wird Essig mit Salz und Pfeffer verrührt, bis das Salz sich aufgelöst hat. Gehackte oder gepresste Knoblauchzehe und Öl hinzugeben und die verrührte Marinade über den Salat geben - fertig.

Wesentlich stilvoller ist es, den Salat auf Dessertteller zu verteilen, sodass jeder Gast (wie im Restaurant) seinen eigenen Teller hat. So lässt sich der Salat viel hübscher anrichten und dem Gast fällt es leichter, Zutaten zu entfernen, die er vielleicht nicht unbedingt mag - hat sich bei meinen Kindern als sehr sinnvoll erwiesen g*.




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